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US-Anlage in Nenngröße TT

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Blogbeitrag zu dieser Anlage beim Model Railroad Hobbyist magazine (englisch)

Nach mehreren Reisen in die USA entstand die Idee, eine kleine Anlage nach US-Motiven zu bauen. Dabei besteht allerdings das Problem, dass kein einziger Großserienhersteller Modelle nach US-Vorbildern für die Nenngröße TT anbietet. Selbst im Kleinserienbereich ist das Angebot äußerst dürftig. Um in absehbarer Zeit mit vertretbarem Aufwand zu einer betriebsfähigen US-Anlage zu kommen, habe ich mich im Gegensatz zu meinen Anlagen nach deutschen Vorbildern, die bisher alle einem konkreten Vorbild folgten, entschlossen, bei dieser Anlage auf ein konkretes Vorbild zu verzichten, aber trotzdem möglichst vorbildnah zu bauen. Wie meine bisherigen Anlagen folgt auch diese Anlage dem Grundprinzip "lang und schmal", diesmal jedoch etwas auf die Spitze getrieben, also ein echtes "micro layout", bestehend aus zwei schmalen Modulen, die zu einem ÖPNV-tauglichen Transportkoffer zusammengeschraubt werden können, wobei die Hintergrundkulissen die Seitenwände bilden. Deswegen sind die Kulissen auch mit verstärkenden Rahmen versehen.

Größe: 150 cm x 15 cm

Dieses Bild zeigt die Anlage im Rohbau im November 2006: Und hier zusammengeschraubt als Transportbox:

Mit dem Gleismaterial ist es in TT natürlich etwas problematisch, da bleibt praktisch nur Tillig, was letztlich auch die NMRA empfiehlt. Bei einer kleinen Nenngröße ist das aber noch erträglich, zumal bei Nachbildung schwächerer Oberbauformen im Industrie- oder Nebenbahnbereich. Das Motiv ist eine Strecke durch ein Industriegebiet am Rande einer Gro▀stadt im Raum Chicago in den späten 1950er Jahren. Das am vorderen Anlagenrand verlaufende Gleis ist ein Main Track als "dark territory" im Betriebsverfahren Timetable & Train Order, auf dem allerdings mit Ausnahme des letzten Viertels rechts Yard Limits eingerichtet sind. Alle anderen Gleise sind Industrial Spurs, also Nebengleise. Die zwei dicht nebeneinander liegenden Gleisverbindungen auf dem linken Anlagenteil bilden einen kleinen Loop, der das Umfahren eines einzelnen Wagens ermöglicht. Damit ist die Gleiskonfiguration eine Art "micro timesaver".

Das unten stehende Bild ist mit einem Flickr-Album zu dieser Anlage verlinkt.



Beitrag zu dieser Anlage in Ausgabe 62 des "Small Layout Scrapbook" von Carl Arendt


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